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KSB Hochsauerlandkreis e.V.

Sich freiwillig im Sport engagieren

Ein Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr mit den Zielen, freiwilliges gesellschaftliches Engagement zu fördern und einen Einblicke in die Berufsfelder von Sportvereinen, -bünden und -verbänden zu vermitteln bzw. als Freiwillige(r) einen Einblick zu erhalten. Die klassischen Einsatzfelder sind dabei so vielfältig, wie der Sport selbst:

• Training, Betreuung und außersportliche Jugendarbeit

• Organisation und Verwaltung im Sport

• Bewegung, Spiel und Sport in der Offenen Ganztagsschule

• Integration und Inklusion im Sport

• Gesundheit im Sport

• Wettkampf und Leistungssport

• Sport der Älteren – nur im BFD möglich.

• Sporträume und Umwelt – nur im BFD möglich.

  • Du interessierst dich für einen Freiwlligendienst?

    Wo kann ich einen Freiwilligendienst absolvieren?

    Einen Freiwilligendienst kann man grundsätzlich in allen Sportvereinen und Mitgliedsorganisationen (Kreis- und Stadtsportbünde, Fachverbände) des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen e.V. absolvieren, die anerkannte Einsatzstellen sind. Eine Liste mit entsprechenden Kontaktdaten ist in der Stellenbörse zu finden. Es besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dass euer Heimatsportverein sich anerkennen lässt.

     

    Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr und einem Bundesfreiwilligendienst?

    Die Hauptunterschiede liegen im Alter und den Tätigkeiten. Ein FSJ kann man nur bis zu einem Alter von 26 Jahren absolvieren. Dabei ist der/die Freiwillige hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Beim BFD spielt das Alter keine Rolle. Haustechnische und Platzwart unterstützende Tätigkeiten sind nur im BFD möglich.

     

    Welche Arbeitszeiten habe ich?

    Im FSJ und BFD sind verpflichtend 39 Stunden Dienstzeit in der Woche festgelegt, während im BFD ab einem Alter von 27 Jahren auch Teilzeitmodelle von 20,5 oder 30 Stunden pro Woche möglich sind. Die Bereitschaft, abends oder am Wochenende zu arbeiten, sollte vorhanden sein. Maximal darf man sechs Tage in der Woche arbeiten.

     

    Wie hoch ist meine Vergütung?

    Man erhält im FSJ und BFD bei einer Vollzeitbeschäftigung von 39 Stunden ein monatliches Taschengeld von 300,-- €. Im BFD bekommt man für eine 20,5 Std.-Stelle 160,-- € und für 30 Std. 230,-- €.

     

    Wo kann ich mich bewerben?

    Die Einsatzstelle vor Ort entscheidet über die Einstellung ihrer Freiwilligendienstleistenden. Wir empfehlen dir, zunächst eine schriftliche Bewerbung (mit Lebenslauf, Zeugnissen, etc.) zu verfassen und ein persönliches Gespräch zu vereinbaren. In einem solchen Gespräch kannst du dich vorstellen, offene Fragen klären und Details für deinen Freiwilligendienst festlegen.

     

    Weitere detaillierte Informationen zu den Inhalten und Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste im Sport findest du hier:

    Informationen für intressierte Freiwillige

    BFD von A-Z

    FSJ von A-Z

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Nach dem Wegfall der Wehrpflicht und somit auch des Zivildienstes wird nun ab dem 01.07.2011 der BUNDESFREIWILLIGENDIENST eingeführt, der den ehemaligen Zivildienst ersetzt. Im Vergleich zum Freiwilligen Sozialen Jahr bietet sich hier die Möglichkeit, auch im Erwachsenenbereich zu arbeiten und bspw. Hausmeister- und Platzwarttätigkeiten auszuüben.

Mehr Informationen über FSJ und BFD sind links im Punkt “Allgemeine Infos“ zu finden. Unter “Berichte“ können Freiwilligendienst-Interessierte die Erfahrungsberichte von Einsatzstellen und FSJ/BFDler/innen lesen. Im Bereich der “Börse“ werden Einsatzstellen an Freiwilligendienst-Interessierte vermittelt und umgekehrt. Bei offenen Fragen stehen pdf-Dateien unter “FAQs“ und natürlich der KreisSportBund zur Verfügung.

Bei Interesse bzw. Rückfragen sprechen Sie uns bitte an!

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Seit 1964 haben bis heute bundesweit über 100.000 junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr im sozial-pflegerischen oder karitativen Bereich geleistet. Die klassischen Einsatzfelder des FREIWILLIGEN SOZIALEN JAHRES in der Behindertenbetreuung, Seniorenpflege und Kinderbetreuung sind seit dem Jahr 2000 um solche im Sport erweitert worden, d.h. junge Menschen können außer in sozialen Einrichtungen seit dem auch in Sportvereinen und Bildungsstätten des Sports ihr FREIWILLIGES SOZIALES JAHR leisten, vorausgesetzt, sie werden dabei mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen betraut.


Ihr Ansprechpartner:

Michael Kaiser
stellv. Geschäftsstellenleiter

Breitensportkoordinator / Bildungsreferent Sportjugend
Qualifizierung
NRW bewegt seine KINDER / Jugendverbandsarbeit
Schulsport / Ganztag / Kindertagesstätten