Aktuelles - Flüchtlingshilfe Ukraine

Die Krise in der Ukraine ist für uns alle allgegenwärtig. Wir versuchen hier möglichst viele Informationen für Vereine und Ehrenamtliche Helfer*innen zu sammeln. Wenn Sie weitere Informationen haben, die Sie verbreiten möchten geben Sie uns gerne Bescheid. 

Der Landessportbund hat eine Seite mit Informationen zusammengestellt auf die wir hier gerne verweisen möchten. 

Auf der Seite der Integrationsbeauftragten des Bundes finden Sie zudem ebenfalls zahlreiche wertvolle Informationen.

Kostenlose Masken für Ehrenamtliche & Geflüchtete

Der Hochsauerlandkreis stellt eine größere Menge an FFP2-Masken zur Verfügung, die wir gerne an Sie weitergeben würden.

Im Detail sind diese Masken für die ehrenamtliche Begleitung, also vor allem Situationen wie gemeinsame Fahrten, Einkäufe und Behördengänge gedacht, bei denen Ehrenamtliche im engen Kontakt und Austausch mit (mehreren) Familien stehen.

Falls Sie Bedarf haben melden Sie sich bei Franziska Geise unter f.geise@hochsauerlandsport.de oder 02904-9763254. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht. 

Fördermöglichkeiten

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sporthilfe (DSH) haben einen Soforthilfefonds für ukrainische Sportler*innen aufgelegt, um kurzfristig Hilfe zur Verfügung zu stellen. Der Fonds fördert ab sofort Unterstützungsprojekte für in Not geratene ukrainische Sportler*innen unmittelbar und unbürokratisch. Hier geht es zur Antragsstellung.

Zudem gibt es Fördermöglichkeiten über die Aktion Mensch. Hier kann man bis zu 100.000€ beantragen

Statement des DOSB / LSB zur Ukraine (18.03.2022)

Statement des DOSB zur Ukraine (15.03.2022)

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine hat das Bundesprogramm "Integration durch Sport" ein Statement verfasst. 

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine gibt das Bundesprogramm „Integration durch Sport (IdS)“ unter dem Dach des DOSB folgendes Statement ab:

Unsere Solidarität gilt den Ukrainer*innen, die aufgrund des kriegerischen Überfalls aus dem Nachbarland von Tod, Zerstörung und Vertreibung aus ihrer Heimat betroffen sind. Die internationale Loyalität und Unterstützung sind sehr wichtig und notwendig, genauso wie die Verurteilung der politischen Führung Russlands sowie der Boykott im Finanz-, Wirtschafts- und im Sportbereich.

Gleichfalls wichtig ist aber, dass im Zuge dieser Maßnahmen sowie als Folge einer zunehmenden Radikalisierung der russischen Kampfführung, der Krieg seine zerstörerische Wirkung nicht auch in den Köpfen der Menschen entfaltet, und zu einer Polarisierung und Teilung der Gesellschaft führt, die entlang der Ränder von Herkunft und Sprache verlaufen.

„Integration durch Sport“ versteht sich als eine Initiative, die sich den Menschen verpflichtet fühlt. Sie folgt nicht der Logik kriegerischer Auseinandersetzungen, die dem Machtkalkül oder der Raison einzelner Politiker oder Regierungen entspringen. Sie wendet sich gegen jegliche Freund-Feind-Logik in der Gesellschaft. 

Das Engagement des Bundesprogramms richtet sich seit seiner Gründung 1989 an zugewanderte und geflüchtete Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen aus ihrer Heimat fliehen mussten. Die Solidarität von IdS gilt ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe, des Glaubens oder der geschlechtlichen Identität. Die Programm-Mitarbeiter*innen und beteiligten IdS-Vereine fühlen sich der Gleichheit aller Menschen verbunden, sie versuchen über den Sport Brücken zu bauen. Sie stellen sich daher dezidiert gegen alle Formen von Rassismus und Diskriminierung - und gegen einen Kollektivschuldverdacht, dem sich viele russlandstämmige Menschen in Deutschland und in der Welt gerade ungerechterweise ausgesetzt sehen.  

Wo immer möglich, wird das Bundesprogramm seinen Beitrag leisten, auch die geflüchteten Menschen aus der Ukraine bei Ihrer Ankunft und Ihrem Aufenthalt in Deutschland zu begleiten. Die etablierten Strukturen des Programms helfen dabei, u.a. mit Bewegungs- und Unterstützungsangeboten das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Diese Willkommenskultur ist eines der Kernelemente, mit denen IdS in den vergangenen 30 Jahren alle Neuankommenden empfangen hat.

Das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ wird durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und ist als Drittmittelprojekt beim DOSB angesiedelt.

Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter:integration.dosb.de oder folgen Sie uns auf Twitter: DOSB_Integra.

(Quelle: IdS)

Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland vom BAMF (04.03.2022)

Informationen zum Thema Corona - Impfung - Deutsch, Russisch und Ukrainisch

Franziska Geise

-Sportwissenschaftlerin M.A.-
Fachkraft "Integration durch Sport"
Inklusion im Sport
"Bewegt GESUND bleiben in NRW!"
"Bewegt ÄLTER werden in NRW!"

Mo-Do  9-16 Uhr